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Betriebliches Gesundheitsmanagement: 
So funktioniert BGM

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist in Unternehmen jeder Größe ein wichtiges Thema, schließlich sind Arbeitgeber zum Schutz der Gesundheit ihrer Mitarbeiter verpflichtet. Hinzu kommt, dass Firmen ein Eigeninteresse an einem effektiven Gesundheitsmanagement haben sollten. Was genau BGM ist, welche Möglichkeiten es gibt und welche gesetzlichen Vorgaben relevant sind, das erfahren Sie hier.

Das Wichtigste in Kürze

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) umfasst Arbeitsschutz, Eingliederungsmanagement und Gesundheitsförderung. Es zielt auf die Gesundheit und Zufriedenheit der Belegschaft ab und bringt Unternehmen Vorteile wie weniger Krankentage und höhere Produktivität.

Fakten im Überblick

  • Betrieblicher Arbeitsschutz (gesetzlich verpflichtend)
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement (für länger Erkrankte)
  • Betriebliche Gesundheitsförderung auf freiwilliger Basis

Was bedeutet betriebliches Gesundheitsmanagement?

Das betriebliche Gesundheitsmanagement umfasst neben dem Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz der Angestellten auch das Eingliederungsmanagement und die Gesundheitsförderung. Ersteres ist in den Regeln des Arbeitsschutzes in Deutschland vorgegeben. Gesetzliche Vorgaben gibt es außerdem zum Eingliederungsmanagement. Die betriebliche Gesundheitsförderung hingegen ist nicht rechtlich vorgeschrieben, zahlt sich als Investition in die eigene Belegschaft jedoch vielfach aus.

Das Gesundheitsmanagement in Unternehmen verfolgt dabei zwei wichtige Ziele: die Verhältnisprävention und die Verhaltensprävention. Zur Verhältnisprävention gehören Maßnahmen, welche gesundheitsförderliche Veränderungen am Arbeitsplatz herbeiführen. Mit der Verhaltensprävention werden Mitarbeiter befähigt, sich an ihrem Arbeitsplatz gesundheitsförderlich zu verhalten.

Welche Vorteile bringt Gesundheitsmanagement in Unternehmen?

Ob sich Investitionen in ein betriebliches Gesundheitsmanagement lohnen, hängt von den damit verbundenen Vorteilen ab. Sie lassen sich in unterschiedlichen Unternehmensbereichen finden und sind daher neben der sozialen Verantwortung eines Arbeitgebers seinen Angestellten gegenüber das wichtigste Argument. Warum es sich ganz konkret lohnt, in das betriebliche Gesundheitsmanagement über die gesetzlichen Vorgaben hinaus zu investieren, zeigen diese Vorteile:

  • Weniger Krankentage und dadurch höhere Wettbewerbsfähigkeit
  • Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit
  • Höhere Produktivität der Belegschaft
  • Steuervorteile sind möglich
  • Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber

Die 3 Säulen des betrieblichen Gesundheitsmanagements

Wie bereits kurz erwähnt, setzt sich betriebliches Gesundheitsmanagement aus drei Säulen zusammen. Diese schauen wir uns hier genauer an:

1. Säule: betrieblicher Arbeits- und Gesundheitsschutz

Der Arbeits- und Gesundheitsschutz ist in Deutschland gesetzlich geregelt und daher an strenge Vorgaben gebunden. Arbeitgeber sind zur Einhaltung dieser Regeln verpflichtet. Basis hierfür ist die Gefährdungsbeurteilung, bei welcher zunächst mögliche Gefährdungen am Arbeitsplatz ermittelt werden. Anschließend werden Maßnahmen zur Reduzierung dieser Gefährdungen erarbeitet, umgesetzt, dokumentiert und auf Wirksamkeit hin überprüft. Auch der technische Arbeitsschutz ist Teil dieser Säule des BGM. Sie berücksichtigt neben den baulichen und technischen Gefährdungen übrigens auch psychische Gefährdungen für die Belegschaft.

2. Säule: betriebliches Eingliederungsmanagement

Das betriebliche Eingliederungsmanagement wird auch als BEM bezeichnet und umfasst Maßnahmen für Angestellte, um nach längerer Krankheit in das Arbeitsleben zurückzufinden. Hierzu sind Arbeitgeber verpflichtet, sobald ein Mitarbeiter mindestens 42 Krankentage innerhalb von zwölf Monaten hatte. Für den Mitarbeiter ist diese Eingliederungsmaßnahme jedoch freiwillig.

3. Säule: betriebliche Gesundheitsförderung

Bei der betrieblichen Gesundheitsförderung, kurz BGF, handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Gesundheitsmanagements. Dadurch haben Verantwortliche viele Möglichkeiten, auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Belegschaft einzugehen und diese in konkreten Maßnahmen aufzugreifen. Zur BGF können unternehmensinterne Sportangebote, Ernährungsberatung, Suchtprävention und Gesundheitsleistungen im Rahmen der Prävention gehören.

Konkrete Beispiele für Gesundheitsmanagement in Firmen

Ein Beispiel für die Wiedereingliederung von Beschäftigten nach Krankheit ist das sogenannte Hamburger Modell. Hierbei beginnt der Mitarbeiter zunächst mit einer geringen Arbeitszeit pro Tag. Diese wird schrittweise gesteigert, bis er schließlich wieder im vollen Umfang arbeitet. Ein weiteres Beispiel für betriebliches Gesundheitsmanagement sind Kursangebote, die als Maßnahme der Gesundheitsförderung beispielsweise nach der Arbeit in den Räumlichkeiten der Firma angeboten werden.

Gerade große Unternehmen bieten häufig eigene Laufgruppen mit professionellem Laufcoach, Rückenkurse oder Ernährungskurse an. Bei der Umsetzung sollte jedoch beachtet werden, dass einerseits tatsächlich Bedarf an dieser Maßnahme zur Gesundheitsförderung besteht und sie andererseits mit der Arbeit vereinbar ist. Teil des Arbeitsschutzes sind die Vorschriften zur Arbeitskleidung für gewisse Berufsgruppen. Sie dienen dem Schutz der Angestellten. Bei bardusch können Sie Berufsbekleidung mieten und über unseren Textilservice professionell waschen lassen.

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