
Plastikvermeidung
Die Wissenschaft schätzt, dass sich mehr als 14 Millionen Tonnen Mikroplastik am Boden der Weltmeere angesammelt haben. Die Menge steigt weiter und gefährdet dabei Ökosysteme, Pflanzen, Tiere und Menschen gleichermaßen. Acht Prozent des europäischen Mikroplastiks, das in die Meere gelangt, stammen von synthetischen Textilien – weltweit wird diese Zahl auf 16 bis 35 Prozent geschätzt. Der Textilservice bardusch vermeidet durch zahlreiche Maßnahmen über 6,5 Tonnen Plastik im Jahr.
Um die Umwelt zu schützen und einen Teil zum Umweltschutz beizutragen, hat bardusch entsprechende Maßnahmen ergriffen. Mit neuen Ansätzen reduziert bardusch die Entstehung von Plastikmüll und Mikroplastik. Beispielsweise verpackt bardusch die Mietkleidung nicht mehr in Plastik und vermeidet so Plastikmüll. Übrigens kam diese Anregung von Kundenseite: „Das Feedback unserer Kunden ist uns wichtig und treibt unser Handeln voran. Aus diesem Grund ist es unser primäres Ziel, Plastik möglichst in allen Bereichen zu vermeiden, die Prozesse zu überdenken und nachhaltig zu verbessern“, erklärt Patrick Fabry, Kundenserviceleiter Deutschland Süd und Experte Customer Satisfaction bei bardusch.
Das Wichtigste in Kürze
Eine konsequente Plastikvermeidung entlang der textilen Lieferkette reduziert Mikroplastik-Emissionen, schützt Ökosysteme und stärkt nachhaltiges Textilmanagement.
Fakten im Überblick
- Mehr als 14 Mio. Tonnen Mikroplastik befinden sich in den Weltmeeren; bis zu 35 % davon stammen laut Schätzungen von synthetischen Textilien
- Professionelle Reinigung setzt von Arbeitskleidung deutlich weniger Mikrofasern frei
- Die Verpackung von Miettextilien ohne Kunststofffolie spart jährlich über 6,5 Tonnen Plastik ein
ORGANIxtex Schutzhülle
Hierbei handelt es sich um ein Produkt des Unternehmens ORGANIX Hawo (tex-folie | ORGANIX), welches unsere Wäsche zuverlässig vor Umwelteinflüssen (Nässe, Staub, Schmutz etc.) wie herkömmliche Kunststofffolie schützt. Jedoch ist die ORGANIXtex Schutzhülle aus biologischen Rohstoffen, 100 % frei von Plastik und zudem vollständig kompostierbar – auch im Heimkompost. Mit dieser zertifizierten Lösung können wir der Umwelt etwas Gutes tun und zugleich unseren Kundenansprüchen gerecht werden, ohne an Qualität einzubüßen.
Woher stammt Mikroplastik?
Das Bewusstsein über Mikroplastik in unserer Umwelt und über die negativen Auswirkungen auf Ökosysteme, Pflanzen, Tiere und Menschen steigt. Mikroplastik kann entweder direkt in die Umwelt freigesetzt werden oder aus dem Abbau größerer Plastikteile resultieren. Für einen Teil des Plastikmülls zeichnet sich die Kleidung verantwortlich, die jeder von uns täglich in der Freizeit oder bei der Arbeit trägt. So stammen rund sechs Prozent der Mikroplastik-Teilchen in den Weltmeeren aus der Freisetzung von synthetischen Mikrofasern beim Waschen von Kleidungsstücken.
Deshalb gehören Textilien und Kunststoffe zu den wichtigsten Wertschöpfungsketten im EU-Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft. Der Großteil des Mikroplastiks aus Textilien wird beim ersten Waschen freigesetzt. Fast Fashion ist für besonders hohe Anteile solcher Mikroplastik-Freisetzungen verantwortlich. Auf diese Kleidungsstücke entfällt ein großer Prozentsatz an den Erstwäschen. Sie werden nur für kurze Zeit verwendet und neigen aufgrund ihrer geringen Qualität dazu, sich schnell abzunutzen. Experten gehen von 200.000 bis 500.000 Tonnen an Mikroplastik von Textilien aus, die jährlich in die globalen Meere eintreten.
Wie lässt sich Mikroplastik bei Textilien vermeiden?
Es ist möglich, die Freisetzung von Mikroplastik aus Textilien zu reduzieren oder zu verhindern, beispielsweise durch die Umsetzung nachhaltiger Design- und Produktionsprozesse und Pflegemaßnahmen, die die Mikroplastik-Emissionen während des Gebrauchs kontrollieren, sowie durch die Verbesserung der Entsorgung und der End-of-Life-Verarbeitung.
Beim Thema Reinigen von Arbeitskleidung zeigen Untersuchungen, dass beim Waschen der Arbeitskleidung zuhause viermal so viel Mikrofasern freigesetzt werden im Vergleich zu einer Reinigung durch spezialisierte Anbieter wie bardusch. Die Textilpflege durch Experten sorgt zudem für eine längere Lebens- und Tragedauer der Kleidungsstücke und eine verbesserte Hygiene. Die Umwelt profitiert folglich mehrfach von einem professionellen Textilmanagement.
Wie sorgt bardusch für die Plastikvermeidung?
Den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen pflegt bardusch schon seit mehr als 150 Jahren. Ein Beispiel dafür ist der bardusch Service Kreislauf von Textilien. Dieser sorgt für eine maximale Lebensdauer von Arbeitskleidung. Textilien werden fachgerecht und umweltschonend gereinigt sowie bei Bedarf ausgebessert. Eine weitere Nachhaltigkeitsmaßnahme ist das Reduzieren von Plastikverpackungen. In einer ersten Projektphase spart bardusch über 2,5 Tonnen Plastik pro Jahr an Verpackungsmaterial ein. In der zweiten Phase erfolgt die Umstellung auf eine plastikfreie Produktion. Weitere 4 Tonnen Plastik werden so eingespart durch den Einsatz von nachhaltigen Mehrwegsäcken. bardusch nimmt das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz sehr ernst und hat sich Mehrweg statt Einweg auf die Fahne geschrieben!
Arbeitskleidung nach neuen Maßstäben
bardusch setzt auf PET-Recycling bei Teilen der neuen Arbeitskleidungskollektion und vereint nachhaltige Materialien mit modernem Design. Das Ergebnis ist eine robuste, qualitativ hochwertige Ausstattung, die zertifiziert ist und lange eingesetzt werden kann!
ETSA agiert als Klimapakt-Botschafter
Das EU-Klimapaket-Botschafteramt ist eine Initiative der Europäischen Kommission, die es Einzelpersonen und Organisationen ermöglichen soll, innovative und effektivere Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels zu ergreifen. ETSA, die Europäische Textilservice Assoziation, übernimmt als EU-Klimapaket-Botschafter Verantwortung, um Informationen und bewährte Verfahren zu verbreiten, die zu den Nachhaltigkeitszielen der EU beitragen. Als ETSA-Mitglied weiß bardusch um die besondere Verantwortung für eine intakte Umwelt und setzt sich für ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit ein.
Immer nah, immer da.
Mit über 20 Standorten in Deutschland sind wir immer an Ihrer Seite.
Standort Ettlingen
Insights

Ist Textilleasing nachhaltig?
Auf der Suche nach nachhaltigen Textilien und Textilprozessen stoßen Unternehmen auf die Möglichkeit des Textilleasings. Wie nachhaltig ist das Mieten von Berufskleidung, Nutzwäsche oder anderen Textilien? Textilleasing: so nachhaltig ist Mietwäsche In der Textilindustrie findet seit einigen Jahren ein schrittweises Umdenken statt, welches die Aspekte der Nachhaltigkeit im Textilkreislauf mehr in den Fokus rückt. Damit reagieren Hersteller, Verkäufer, aber auch Dienstleister wie Wäschereien auf die geänderten Anforderungen von Unternehmen und Verbrauchern. Die Bezeichnung Textilleasing beschreibt einen Service, bei welchem Firmen...

10 Tipps für ein nachhaltiges Unternehmen
Wirtschaft ein wichtiges Thema. In unserem Artikel geben wir zehn Tipps dazu, welche Maßnahmen ein nachhaltiges Unternehmen ergreifen kann. Saubere Energie im Unternehmen nutzen Saubere Energie in Form von Ökostrom wird inzwischen von zahlreichen Firmen genutzt, was einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Unternehmensstruktur leistet. Damit muss jedoch noch lange nicht Schluss sein, wie unsere weiteren Tipps zur Energieeinsparung zeigen. Durch das Vermeiden von Stand-by-Betrieb bei technischen Geräten, den Einsatz von energiesparenden LED-Lampen, den Verzicht auf eine Klimaanlage, den Umstieg...

Hygienemanagement in der Industrie
In der Industrie und speziell der Lebensmittelindustrie gelten strenge Vorgaben für das Hygienemanagement. Sie dienen der Sicherstellung der Hygienevorgaben und dem Schutz der Gesundheit von Verbrauchern wie Mitarbeitern. Welche Bereiche spielen für die Hygiene in der Industrie eine Rolle und worauf sollten Hygienemanager achten? Allgemeines zum Hygienemanagement in der Industrie Beim Hygienemanagement in der Industrie wird mit einem Hygieneplan oder Hygienekonzept gearbeitet. Dazu werden zunächst mögliche Risiken erfasst und Maßnahmen erarbeitet. In einem Hygieneplan sollten immer ein Plan für den Hautschutz, ein Desinfektionsplan,...
