
Tipps für einen hohen Hygienestandard
Mit einem professionellen Wäschekreislauf wird sichergestellt, dass die Reinigung von Wäschestücken nach bestimmten Richtlinien erfolgt und hygienisch einwandfrei abläuft.
Das Wichtigste in Kürze
Ein hygienischer Wäschekreislauf verhindert Kreuzkontaminationen und gewährleistet die sichere Aufbereitung von Textilien. Strikte Trennung von sauberer und schmutziger Wäsche ist dabei unerlässlich.
Fakten im Überblick
- Schmutz- und Reinwäsche werden räumlich und organisatorisch klar getrennt
- Wasch- und Trocknungsprozesse erfolgen nach festgelegten Hygienestandards
- Saubere Wäsche wird in geschlossenen Systemen transportiert und zeitnah weiterverarbeitet
Wissenswertes zum hygienischen Wäschekreislauf
Die korrekte Reinigung von Textilien in Einrichtungen der Medizin und Pflege ist ein wichtiger Bestandteil des Hygienekonzepts und stellt den geforderten Hygienestandard sicher. Hierbei gibt es verschiedene Aspekte zu berücksichtigen, welche von der Einsammlung der Schmutzwäsche über die Reinigung und den Datenschutz bis hin zur Verteilung der frisch gereinigten Wäschestücke reichen. Nachfolgend stellen wir die verschiedenen Schritte eines hygienischen Wäschekreislaufs mit ihren jeweiligen Richtlinien genauer vor.

Das Vorsortieren und Einsammeln der Wäsche
Den ersten Schritt des Wäschekreislaufs bilden das Einsammeln und Vorsortieren der schmutzigen Wäsche. Entsprechend den geltenden Vorgaben dürfen Sammelbehälter für schmutzige Wäsche nur kurzzeitig auf der Station aufgestellt werden und sollten immer einem vorgegebenen Weg zum Wäscheraum oder zur zentralen Sammelstelle für die Abholung folgen. Zwischenlager sind unbedingt zu vermeiden.
Diese Maßnahmen sind wichtig, um eine Kreuzkontamination der Textilien zu verhindern. Außerdem müssen Personen bestimmt werden, welche für den Wäschetransport verantwortlich sind. Für sie muss ein zentraler Ansprechpartner im Haus zur Verfügung stehen. Alle beim Wäschetransport genutzten Behälter und Hilfsmittel müssen zudem regelmäßig gereinigt werden.
Beim Vorsortieren der Wäschestücke wird zwischen privater Kleidung von Patienten oder Bewohnern und der Nutzwäsche in Form von Bettwäsche, Handtüchern und Ähnlichem unterschieden. Damit Textilien direkt am Einsammlungsort korrekt vorsortiert werden können, werden üblicherweise verschiedenfarbige Wäschesäcke genutzt. Beim Umgang mit infektiöser Wäsche ist zu beachten, dass diese in neuen Plastiksäcken transportiert und zur thermischen oder chemothermischen Desinfektion gebracht wird.
Beachtung des Barriereprinzips im Wäschekreislauf
Eine weitere Vorgabe, welche vor allem in Krankenhäusern und pflegerischen Einrichtungen umgesetzt werden sollte, ist das Barriereprinzip. Es dient dazu, den Kontakt von schmutziger und sauberer Wäsche zu verhindern. Dazu wird die Wäscherei in zwei Bereiche unterteilt: einen Bereich für den Umgang mit Schmutzwäsche und einen weiteren Bereich für den Umgang mit sauberen Wäschestücken. Um das Barriereprinzip korrekt umsetzen zu können, werden Hygiene-Waschmaschinen benötigt. Sie verfügen über zwei Öffnungen zum Einfüllen und Entnehmen der Wäsche.

Um von der einen zur anderen Seite der Waschmaschine zu gelangen, passieren Mitarbeiter der Wäscherei eine Schleuse und haben hier die Möglichkeit zur Desinfektion. Im Rahmen der Richtlinien zum Arbeitsschutz müssen Mitarbeiter beim Befüllen der Maschinen mit schmutziger Wäsche Schutzmaßnahmen wie das Tragen von Mundschutz und Handschuhen ergreifen. Diese Maßnahmen sind in einem Hygieneplan für den Bereich der Wäscherei festzuhalten. Zu den weiteren Richtlinien gehört auch, dass der Bereich der Wäscherei inklusive der Waschmaschinen täglich zu reinigen und bei gesondertem Bedarf zu desinfizieren ist.
Der Prozess der Trocknung im Wäschekreislauf
Auch für die Trocknung von professionell gereinigten Wäschestücken gelten Richtlinien, die von Wäschereien einzuhalten sind. Hierbei spielen vor allem die Verwendung von Wäschetrocknern, einer Heißmangel und die Einhaltung von vorgegebenen Zeitfenstern eine entscheidende Rolle. Nach erfolgter Wäsche werden die sauberen Wäschestücke auf der sterilen Seite der Barriere-Waschmaschine entnommen und in einem geeigneten Behälter zum Wäschetrockner transportiert. Der Transport von gewaschenen Textilien per Hand ist nicht zulässig. Hierbei ist unbedingt ein Zeitfenster von vier Stunden einzuhalten, da nasse oder feuchte Wäsche schneller mit Krankheitserregern kontaminiert werden kann. Für Flachwäsche gilt außerdem, dass sie durch eine Heißmangel laufen muss, wo eine thermische Desinfektion der Wäsche stattfindet.
Verpacken und Transportieren der gereinigten Textilien
Die Richtlinien für einen hygienischen Wäschekreislauf umfassen auch das Verpacken und den Rücktransport der gereinigten Wäschestücke. Damit Patienten oder Bewohner ihre private Wäsche erhalten, kann für die Sortierung ein Regalsystem genutzt werden. Hierin ist für jeden Patienten ein separates Fach vorgesehen, in das die sauberen Textilien nach der Reinigung gelegt werden. Dabei sind die Vorgaben des Datenschutzes zu beachten. Aufgrund des Datenschutzes ist eine Kennzeichnung der Regalfächer mit persönlichen Bewohnerdaten nicht zulässig. Für eine korrekte Umsetzung kann der Beauftragte für Datenschutz des Unternehmens zurate gezogen werden.

Die sortierten Wäschestücke werden dann in einen mobilen Transportbehälter umgelagert, wobei man Richtlinien zur systematischen Befüllung einhalten sollte. Große und schwere Wäschestücke wie Flachwäsche werden zuerst in den Behälter gelegt, leichte Wäschestücke obenauf. Nach dem Befüllen wird der Behälter fest verschlossen und für den Weitertransport abgeholt.
Die Richtlinien für den Transport der sauberen Textilien geben vor, dass diese nicht den gleichen Weg wie Schmutzwäsche nehmen dürfen. Außerdem muss ein separater Raum zum Abstellen des Behälters mit den gereinigten Textilien vorhanden sein. Von hier aus wird die private Wäsche der Bewohner direkt in deren Zimmer gebracht und dort umgehend in den Schrank geräumt.
Der Wäschekreislauf und die Arbeitskleidung der Mitarbeiter
Wichtig für die Hygienestandards in einer medizinischen oder pflegerischen Einrichtung ist nicht nur der Wäschekreislauf für Nutzwäsche und Kleidung der Patienten oder Bewohner. Auch die Arbeitskleidung der Angestellten sollte unter Einhaltung geltender Richtlinien in den Wäschekreislauf integriert werden.
Die professionelle Textilreinigung übernehmen unsere Großwäschereien in ganz Deutschland, und das sowohl für Nutzwäsche als auch für Arbeitskleidung, unter Einhaltung geltender Standards für den Datenschutz. Hiermit entlasten wir Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime sowie andere medizinische Einrichtungen bei ihrer Wäschelogistik. Im Rahmen unserer professionellen Textilreinigung legen wir Wert auf Hygiene und Nachhaltigkeit, was sich unter anderem durch die Verwendung umweltfreundlicher Reinigungsmittel zeigt. Sie möchten mehr über unseren Service der Textilreinigung erfahren? Dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf und nutzen Sie dazu die Kontaktdaten aus unserem Impressum!
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