bardusch engagiert sich für Textilrecycling in Europa
Textildienstleistungsunternehmen schließen sich für gemeinsames Pilotprojekt zusammen.
Eine Gruppe von Mitgliedern des Europäischen Textildienstleistungsverbands (ETSA) hat sich über traditionelle Wettbewerbsgrenzen hinweg zusammengeschlossen, um das Textilrecycling in Europa aktiv voranzutreiben. Das gemeinsame Pilotprojekt zielt darauf ab, praxisnahe und skalierbare Lösungen für Textilien am Ende ihres Lebenszyklus zu entwickeln und so den Beitrag des Sektors zu den Zielen der EU-Kreislaufwirtschaft zu fördern.
Die Textildienstleistungsbranche arbeitet seit jeher nach Kreislaufprinzipien im industriellen Maßstab: Vermietung, Wiederverwendung, Reparatur und verlängerte Produktlebenszyklen sind feste Bestandteile des Geschäftsmodells, das Überproduktion reduziert und Abfall vermeidet. Das Projekt geht einen Schritt weiter und zeigt, wie Textilien nach ihrer Nutzungsdauer als wertvolle Sekundärrohstoffe wieder in die Wertschöpfungskette einfließen können.
Vom Produkt zur Faser – Verantwortung über den gesamten Lebenszyklus
In der ersten Phase konzentriert sich das Projekt in Zusammenarbeit mit dem polnischen Recyclingunternehmen PPHU TUR auf die Umwandlung von Alttextilien in Recyclingfasern für Dämmstoffe, Industriewischtücher und andere Textilprodukte. Diese Dämmstoffe werden u. a. in der Automobil- und Bauindustrie eingesetzt, wo Recyclingfasern Primärmaterialien ersetzen können. Langfristig sollen skalierbare Kreislauflösungen entwickelt werden, in denen Recyclingfasern als Rohstoff für neue Textilien dienen.

„Die Zukunft der Textildienstleistungen besteht nicht nur im Management von Produkten, sondern im verantwortungsvollen Umgang mit Materialien. Unser Projekt trägt dazu bei, unsere Branche neu zu definieren: als Gestalter von Faserströmen, von der ersten Nutzung bis zum nächsten Lebenszyklus“, sagt Wolfram Rees, Managing Director der bardusch-Gruppe (CSO).
Zusammenarbeit für einen starken europäischen Recyclingmarkt
Gemeinsam mit Alsco, CWS Workwear, Lindström, Mewa und Salesianer bündelt bardusch in dem Projekt Know-how und operative Erfahrung, um dem begrenzten Angebot an großflächigen Textilrecyclingkapazitäten in Europa zu begegnen. Gleichzeitig trägt das Projekt zum Aufbau eines stabilen europäischen Recyclingmarktes bei und stärkt die strategische Autonomie Europas durch geschlossene Wertschöpfungsketten.
Mit diesem Engagement unterstreicht bardusch seinen Anspruch, nachhaltiges Textilmanagement ganzheitlich zu denken – von der ersten Nutzung bis zum nächsten Lebenszyklus.
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