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Flexible Lösungen für Ihren Textilservice

Nahaufnahme einer Waschmaschinentrommel während des Betriebs. Darin drehen sich nasse, schäumende Textilien, darunter dunkle und auffällig gelbe (Warnschutz-)Kleidungsstücke.

Mikroplastik in Arbeitskleidung: Was tun?

Das Thema des Mikroplastiks wird im Rahmen des Umweltschutzes ein immer wichtigeres Thema. Auch bardusch sucht mit seinen Partnern nach Lösungen für Mikroplastik in Arbeitskleidung. 

Mikroplastik ist, nach einer Definition der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration), ein Plastikpartikel mit einem Durchmesser unter 5 mm. Diese entstehen durch direktes oder indirektes menschliches Handeln.

Nach einer 2018 durchführten Studie des Fraunhofer-Instituts entsteht der größte Teil des in Deutschland entstehenden Mikroplastiks durch den Abrieb von Reifen, aber auch durch den Abrieb anderer Materialien. Durch Textilwäsche entsteht nur geringfügig Mikroplastik, deutlich weniger als durch die vorher genannten Abriebe (ca. 77 g/Kopf gegenüber ca. 1,2 kg/Kopf). 

Der europäische Verband für Textilservice (ETSA), wovon auch bardusch ein Teil ist, hat sich ebenfalls mit dem Thema Mikroplastik in Wäschereibetrieben befasst. Es wurde ein Vorschlag erarbeitet, der die Wichtigkeit der Reduzierung von Mikroplastik darstellt und wie diese in der Textilservice-Branche reduziert werden kann.

Die Reduzierung kann schon mit der Selektion der Stoffe beginnen. Durch die hohe Anzahl an Wäschen, die die Kleidungsstücke durchlaufen werden, sind die genutzten Stoffe oft sehr dicht gewebt. Dadurch wird nur eine geringe Menge an Mikrofasern freigesetzt. Des Weiteren werden die meisten Fasern während der ersten Wäsche freigesetzt. Die ETSA schlägt vor, dass die Menge dieser Fasern bei den Lieferanten dokumentiert wird und somit bei der Wahl der Stoffe mitberücksichtigt werden kann. Neben der Menge an freigesetzten Fasern soll auch deren Inhalte bekannt sein und in einem „Product Passport“ festgehalten werden. Diese Informationen können genutzt werden, um möglichst nachhaltig zu handeln.

Neben Vorschlägen für ihre Mitglieder und Partner erwähnt der Verband in seinem Vorschlag auch die Kläranlagen, die das Waschwasser bereinigen. Durch die Nutzung von Edelstahlfiltern für Textilien können diese mehr Partikel einfangen und mehr als 99 % der Fasern eingefangen werden.  

Durch die Zusammenarbeit mit der ETSA trägt bardusch seinen Beitrag zu einem besseren Umgang und der Reduzierung von Mikroplastik durch den Wäschereibetrieb bei. 

Den vollständigen Vorschlag der ETSA stellt alle weiteren Punkte im Detail vor. Weitere Informationen können aus dem Bericht der parteiübergreifenden Gruppe zu Mikroplastik aus dem Vereinigten Königreich entnommen werden. 

30.09.2021

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